Oster-Cup-Turnier 2016 – der Bezirk Mittelrhein war dabei…

Wie im Vorjahr machte sich eine Gruppe „Mittelrheiner“ über Ostern auf nach Flensburg – nur waren es in diesem Jahr keine neun Spieler mit zwei Betreuern, sondern 24 Mädchen und Jungen mit fünf „Aufpassern“!

Nach drei Tagen Vorbereitungstraining mit Karsten Kretzer und Jörn Schneider in Köln ging es Donnerstagmorgen Richtung Flensburg. Gegen 18 Uhr gut an unserem Domizil – ein Landschulheim mit 46 Betten und Blick auf die Ostsee – angekommen, gab es nach Beziehen der Zimmer und Abendessen zahlreiche Möglichkeiten von Freizeitgestaltung: Im „Spielekeller“ warteten ein Fußballfeld, ein Kicker und eine TT-Platte (!) auf unsere 10-18jährigen Nachwuchsspieler.

Am Freitagmorgen war allerdings frühes Aufstehen angesagt: Um 9 Uhr ging es bereits in der etwa 30 km entfernten Fördehalle in Flensburg los -die Vorrunde des Mannschafts-Wettbewerbs stand auf dem Plan. In unseren vom TT-Shop Rosskopf/Weißbach gesponserten roten Shirts hieß es nun, sich der nationalen und internationalen Konkurrenz aus Dänemark, Schweden und Großbritannien zu stellen. Großes Gewusel an 23 Tischen, mehrere Sprachen und Dialekte, hochklassiger Sport und reichlich Anfeuerung – und das über zwölf Stunden lang!

Unsere 1. Mädchen-Mannschaft (Anna Bley, Alina Frank, Katharina Kluttig)konnte in einer starken 5er-Gruppe ein Spiel klar gewinnen, bei einer deutlichen und zwei knapperen Niederlagen stand am Ende Platz vier zu Buche. Damit war klar, dass es am Sonntag um die Plätze 5-8 gehen würde…

Die 2. Mädchen-Mannschaft (Pia Groß, Ronja Pütz, Iliann Saget) war in der 6er-Gruppe dreimal ohne Chance, von den beiden engen Spielen konnte ein Spiel gewonnen werden. Am Ende reichte es zu Platz 5, am Sonntag ging es also um die Plätze 9-11.

Bei den Jungen gab es 14 Meldungen, die auf drei Gruppen aufgeteilt wurden. Jungen 1  (Marc Hecht, Stevan Kljajic-Peric, Sebastian Röll, Justin Scharton) kam schwer ins Turnier, konnte sich aber in ihrer 5er-Gruppe in allen vier Spielen durchsetzen und Platz 1 belegen. Somit ging es am Sonntag um die Plätze 1-3… J

Jungen 2 (Timon Danowski, Leander Pieters, Kai Zierold) schaffte mit zwei Siegen bei zwei Niederlagen Platz 3 in einer 5er-Gruppe, am Sonntag sollte es daher um die Plätze 7-9 gehen.

Das mit Abstand größte Teilnehmerfeld gab es bei den Schülern – 24 Mannschaften waren hier gemeldet, die auf vier 6er-Gruppen aufgeteilt waren. Schüler 1 (Lukas Elbern, Benno Pütz, Niclas Voss) konnte vier der fünf Spieleklar gewinnen, biss sich aber an dem späteren Zweitplatzierten die Zähne aus. Somit „nur“ Platz 2, und Sonntag um Platz 5-8 – und der Verdacht, dass in einer anderen Gruppe auch Platz 1 möglich gewesen wäre…

Um Platz 5-8 ging es überraschenderweise auch für Schüler 2 (Tobias Amtenbrink, Oliver und Philipp Bahr, Luca Feldeisen). Drei Siege und zwei Niederlagen (u. a. gegen den späteren Sieger) – und dank eines Spielverhältnisses von +3 ein Spiel besser als der Drittplatzierte, den man aber auch mit 5:2 besiegt hatte.

Schüler 3 (Elias Bellinghausen, Melwyn Saget, Andrei Sahakiants, Thomas Vreden) gehörte wohl zu den allerjüngsten Teams – umso erfreulicher, dass sie gut mitspielten und sogar ein Spiel gewinnen konnten. Platz 5 bedeutete, dass es am Sonntag um die Plätze 17-20 gehen sollte.

Am Samstag machte der Mannschafts-Wettbewerb Pause, dafür standen die Einzel-Wettbewerbe auf dem Programm. Gespielt wurde grundsätzlich in einer 4er-Gruppe, von denen sich die beiden Erstplatzierten für eine Zwischen-KO-Runde qualifizierten. Die Siegerin bzw. der Sieger schaffte es dann in die Zwischenrunden-Gruppe, in der man sich für das Finale bzw. die Finalgruppe qualifizieren konnte. Ziemlich kompliziert, sehr außergewöhnlich, und vor allem eine Menge Spiele für diejenigen, die nachher auf das Treppchen kommen sollten…

Bei den Mädchen hat nur Anna die Gruppe „überlebt“, als Gruppenzweite war aber in der KO-Runde gegen die spätere Drittplatzierte Endstation.

Bei den Jungen sind drei in die Zwischenrunde eingezogen: Sebastian konnte sich auch hier durchsetzen, und Marc und Kai mussten blöderweise in der Runde gegeneinander spielen. Da Marc in einem engen Spiel das bessere Ende für sich hatte, zog er in die Zwischenrunden-Gruppe ein, wo er in einem Foto-Finish (alle drei gewannen und verloren ein Spiel) letztendlich einen Satz zu viel verlor. Sebastian dagegen gewann seine beiden Spiele und erreichte somit die Finalrunde – in der er zwar kein Spiel gewinnen konnte, als Viertplatzierter aber mit aufs Treppchen durfte.

Bei den Spielern erreichten gleich acht Jungs die Zwischenrunde, in der aber vier von ihnen (Philipp, Benno, Luca und Benno) den Sprung in die Zwischenrunden-Gruppe leider nicht schafften. Die anderen vier erreichten dann Platz 5 (Luca), Platz 4 (Niclas), Platz 3 (Oliver) und Platz 2 (Lukas), und letzterer war auch nicht so weit von Platz 1 und einem Einzug in die Finalgruppe entfernt. Am Ende fand die Finalrunde aber leider ohne uns statt…

Am dritten und letzten Turniertag gab es dann die Mannschafts-Finalrunden.

Mädchen 1 konnte beide Spiele gewinnen (das dritte Ergebnis wurde vom Freitag übernommen), am Ende stand Platz 6 zu Buche. Mädchen 2 hatte nur noch ein Spiel, das leider verloren ging – somit Platz 10 in der Endabrechnung.

Schüler 1 verloren ihr erstes Spiel etwas überraschend, durch den anschließenden Sieg kam es aber zu dem kleinen Finale um Platz 5 gegen Schüler 2. Die hatten nämlich bis dahin beide Spiele gewonnen – im direkten Vergleich gab es aber ein deutliches 5:0 für Schüler 1, die somit Platz 5 belegten vor Schüler 2. Unsere Jüngsten von Schüler 3 konnten auch in der Endrunde ein Spiel gewinnen, Platz 19 von 24 Teams mit zwei C-Schülern und einem B-Schüler sind somit als großen Erfolg anzusehen.

Und dann die Jungen: Während sich Jungen 2 ein 0:3 im Auftaktspiel noch zu einem 5:4 drehen und sich somit Platz 8 erkämpfen konnten, konnte man in der Finalrunde um die Plätze 1-3 drei ausgeglichen starke Mannschaften auf Augenhöhe erleben. Der erste Gegner, die sympathischen Schweden aus Ängby, hatten am Vortag zwei Spieler im Einzelfinale – und da Sebastian gegen beide verloren hatte, beschloss man, ihn pausieren zu lassen. Justin wiederum hatte einen der beiden in der Gruppe besiegen können – und das gleiche Kunststück gelang ihm jetzt wieder. Und da auch Marc gegen ihn gewinnen konnte, dazu alle drei gegen die Nr. 3, hieß es am Ende 5:4 für unsere Jungs. Direkt anschließend stand das Spiel gegen Bargteheide an, bei dem Sebastian wieder (für Stevan) „eingewechselt“ wurde. Es gab zwar einige enge Sätze, am Ende konnten Sebastian (2), Marc (2) und Justin (1) ein verdientes 5:2 bejubeln – und damit den Turniersieg! J

Fazit: Drei lange und anstrengende Tage in der Halle, zwei Tage im Auto – und doch hatten alle sichtbar viel Spaß und – ganz wichtig – gemeinsam Erfolg. Und da auch organisatorisch alles gut funktioniert hat, ist es durchaus denkbar, dass dies nicht die letzte Tour nach Flensburg war… ;-)

Das Betreuerteam

Susi Pütz / Rolf Elbern / Ludger Faßbender / Jörg Magaß / Jörn Schneider

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