Vorstand und Vertreter der Kreise tagten am 3. Juni in Brühl

Wie schon in den vergangenen Jahren trafen sich die Vertreter der neun Kreise und der Vorstand des Bezirks Mittelrhein zur jährlichen Versammlung in Brühl – in diesem Jahr am 3. Juni. Der 1. Vorsitzende Ferdi Wallies stellte fest, dass das vergangene Jahr ruhig verlaufen sei und bedankte sich bei den einzelnen Kreisen für die gute Arbeit und reibungslose Zusammenarbeit mit Vorstand, Staffelleitern und den übrigen Ehrenamtlern. Insbesondere würdigte er diejenigen, die ihre Tätigkeit mit diesem Tag beenden und hob vor allem Nanni Mohr hervor: Die ehemalige Damenwartin und 2. Vorsitzende wird aus privaten Gründen künftig nur noch als Staffelleiterin und Beisitzerin im Ausschuss für Ehrungen aktiv sein. An ihrer Stelle wurde Hans-Peter Kablitz als neuer 2. Vorsitzender gewählt. Der Sportwart des Kreises Aachen war bisher Vorsitzender des Spruchausschusses und gab dieses Amt nun an Stefan Merx ab, den Sportwart des Kreises Düren. Bestätigt wurden bei den turnusmäßig anstehenden Neuwahlen Michaela Hübener als Vorsitzende des Ausschusses für Ehrungen, Manfred van Driessen als Vorsitzender des Ausschusses für Lehrwesen, Manfred Hildebrandt als Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen und Joachim Schollmeyer als Pressewart. Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Johannes Heinzen, Thomas Ehrenberg und Alexander Kopka.
Geschäftsführer Denis Krahe informierte diesmal im Zuge seiner Präsentation des Tischtennisjahres im Bezirk über die Situation bei den Jugendmannschaften: Am Besten steht hier der Kreis Bonn da, in dem fast 80% der Vereine eine Jugendmannschaft gemeldet haben. Schlecht sieht es hingegen in den Kreisen Aachen und Düren aus: Hier sind nur bei 50% der Vereine Jugendmannschaften aktiv. Ein weiterer Kritikpunkt war die Kommunikation zwischen Kreisen, Bezirksvorstand und Verband: Hier sieht Krahe Verbesserungsbedarf. Zudem wies er darauf hin, dass der Newsletter des Verbands als Informationsquelle von allen Vereinen abonniert sein sollte. Auch die Zuarbeit der Vereine zum Pressewart läuft nicht optimal: Wünschenswert ist hier eine proaktives Verhalten bei der Bereitstellung von Daten und Bildern erfolgreicher Sportler und Mannschaften.
Zur Situation der Finanzen konnte Manfred Hildebrandt nur Positives berichten. Konsequenz: auf die Vereinsumlage kann im nächsten Jahr verzichtet werden. Hildebrandt, der erst seit Juli 2017 vollumfänglich als Ausschussvorsitzender tätig ist, verwies weiterhin darauf, dass die neue Kontenstruktur des WTTV nicht immer ganz einfach umzusetzen war. Sie bewirkte auch einige Verschiebungen in den Haushaltspositionen, die dadurch teilweise höher als bisher anzusetzen waren – andere Positionen fielen dementsprechend niedriger aus.

Zum TOP „Ehrungen“ ist zu vermerken, dFerdi Wallies überreicht Nanni Mohr das Mittelrhein-WappenFerdi Wallies überreicht Nanni Mohr das Mittelrhein-Wappenass auch in diesem Jahr der Helmuth Hoffmann-Pokal nicht verliehen werden konnte. Geehrt wurde hingegen Nanni Mohr: Ihr wurde für ihre langjährige Mitarbeit im Vorstand von Ferdi Wallis das Mittelrhein-Wappen und ein Strauß Blumen überreicht. Die anschließende Übergabe der Pokale und Urkunden durch Klaus Heimers, Ana Beja-Pütz und Nanni Mohr an die zahlreichen Meister, Aufsteiger und Pokalsieger nahm wie immer zeitlich den breitesten Raum in Anspruch.
Da keine Anträge vorlagen, konnte man nach den Wahlen direkt zur Verabschiedung des Haushalts 2019 schreiten, der einstimmig genehmigt wurde.
Letzter Punkt auf der Tagesordnung war wie immer „Verschiedenes“. Hier wurden die Konsequenzen der neuen Datenschutzverordnung, die geplante Verringerung der Ligenanzahl auf Verbandsebene und die Ablösung von click-tt durch myTischtennis diskutiert. Nach knapp zweieinhalb Stunden endete dann die harmonische und informative Versammlung.

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